Defektes Notebook und die Kollegen
Nach 2 Jahren treuester und zuverlässigster Dienste erwischte es am vergangenen Sonntag Vormittag mein IBM Thinkpad R40. Als gebruachtes Gerät gekauft hatte es schon vor mir intensiven Gebrauch erfahren und wurde während der letzten 2 Jahre von mir nicht geschont. Aber es war der Beginn meiner echten Notebook-Sucht. Täglich in der Uni dabei, zuhause als Hauptrechner ständig viele Stunden täglich im Einsatz, gewöhnte ich mich zu schnell an die mobilen Vorteile eines Notebooks.
Nun ist es kaputt, irgendein Defekt auf der Platine, die Garantie seit Jahren abgelaufen. Aber wozu arbeite ich bei einem großen High-Tech Konzern? Jemand, der Kraftwerke bauen kann, wird doch mit der Reparatur eines simplen Notebooks keine Probleme haben! Ich erzählte auf der Arbeit von meinem privaten Problem und die prompte Antwort war “brings mit, gib uns nen bissel Zeit, DES PASST SCHO!”. Tja und nun kümmern sich gleich 3 erfahrene Ingenieure in voll ausgestatteten Labors um mein altes Thinkpad. Erste Tests am Freitag sahen schon gut aus. Danke Jungs, ihr habts halt einfach drauf!
Trotzdem musste schnellstens ein neues Gerät her, auch aufgrund der mittlerweile zu schwachen Leistung für einige neue Programme, die ich nutze. Als bekennender Thinkpad Fan war es keine Frage erneut ein solches Gerät anzuschaffen. Gekauft wurde diesmal die T-Serie (flacher, mehr Leistung, stabiler…), genauer gesagt ein Lenovo Thinkpad T61 mit Centrino vPro Intel Core 2 Duo Mobile T7500 2x 2,20 GH, 3 GB RAM (PC 5300), 15,4″ 1680 x 1050 Pixel (WSXGA+) TFT, 120 GB Festplatte, DVD-Brenner, dem neuesten WLAN Standard 802.11a/g/n (bis zu 300 Mbit) und natürlich so kleinen Spielereien wie Bluetooth, Fingerabdruck Sensor (naja war halt dabei…) Tastaturbeleuchtung und dem weiterhin sehr komfortablen UltraNav System. Und das allerwichtigste: 30 Monate vor Ort Garantie. Außerdem ist Windows Vista Business dabei und ich sammle nun meine ersten richtigen Erfahrungen mit dem System. Die Downgrade Option auf XP habe ich erstmal weggelassen und versuche mit Vista zu arbeiten. Qualitativ kann ich mit dem aktuellsten Thinkpad der T-Serie keinerlei Schwächen zu früher finden, als noch IBM die Feder führte. Ganz im Gegenteil, es macht einen wirklich sehr hochwertigen Eindruck, besonders das gestochen scharfe Display mit seinen für Notebook-Verhältnisse brillianten Farben.